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Bengali Family Lunch

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Heute haben wir unsere Familien vereint und uns zu einem gemeinsamen Mittagessen getroffen.
M. hat all sein Talent ausgepackt und uns ein super köstliches Essen gezaubert und Denise war die Küchenhilfe. Schließlich braucht jeder Chefkoch seine Küchenhilfe, die ab und zu ein bisschen Platz schafft, spült und schnibbelt. Doch das beste am Helfen ist natürlich, dass man immer wieder ein bisschen vorkosten kann :)



Leider konnten wir keine Fotos von der Familie beim Essen machen, da wir einfach viel zu sehr damit beschäftigt waren das Essen zu genießen und zu schwärmen. Doch wahrscheinlich hätte sich beim Essen eh keiner freiwillig fotografieren lassen. Stellt euch einfach vor, dass bei diesen Fotos 10 Leute um das essen herum stehen und schmachten :) Also musste Róza sich mit den Fotos beeilen, bevor die Bäuche noch lauter geknurrt hätten.

 Und Nachschlag gab es natürlich auch noch - die Töpfe in der Küche waren alle noch halb voll (zum Glück!) Denn bei so einem leckeren Essen ist man unersättlich und könnte immer weiter essen. Kennt ihr das? :)



Wir hoffen, dass auch Ihr Euren Sonntag in vollen Zügen genießen konntet und mindestens genau so viel gelacht habt wie wir :)

Denim & Rouge

Breakfast in bed

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Heute ist Muttertag in Deutschland und in der Türkei ebenfalls-habe ich eben von Denise erfahren:) In deutschsprachigen Raum und in vielen anderen Länder findet er immer am zweiten Sonntag in Mai statt. Das ist bei uns in Polen ganz anders-wir beschenken unsere Mütter immer am 26. Mai.
Genau so sieht es mit dem Vatertag-in Deutschland wird dieser am christlichen Feiertag "Christi Himmelfahrt" gefeiert und bei uns in Polen am 23. Juni.

Seitdem wir in Deutschland leben, finden mein Bruder und ich es ein wenig schwierig sich für einen Tag zu einigen, an dem wir mit unseren Eltern feiern könnten . Einerseits möchten wir unsere polnischer Kultur an solchen Tagen besonders ausleben, da wir in Polen aufgewachsen sind und wir dadurch eine stärkere Bindung zum unseren Vaterland haben. 
Anderseits leben wir doch schon seit fast sieben Jahren in Deutschland und es ist selbstverständlich, dass man automatisch an vielen Feiertagen genau so wie die  Deutschen feiert, denn unser Leben ist jetzt hier.

Wie ihr seht ist das bei uns ein wenig komplizierter mit dem Mutter- und Vatertag. Deshalb haben wir mit meinem Bruder überlegt, dass wir heute einen leckeren Frühstück für unsere Eltern vorbereiten und einfach unseren "Elterntag" feiern, denn ist es ist vollkomm egal für welchen Tag man sich letztendlich entscheidet-es zählt doch nur die Freude unserer Eltern.







W Niemczech jest dzisiaj obchodzony Dzień Matki- w Turcji także, doweidziałam się właśnie od Denise:) W krajach, w kórych niemiecki jest językiem urzędowym świetuję się Dzień Matki także w drugą niedzielę maja. Podobnie wygląda z Dniem Ojca- w Niemczech jest on świętowany w dniu Wniebowstąpienia Pańskiego.

Dla mojego brata i dla mnie jest to trochę skomplikowane, ponieważ co roku zadajemy sobie to same pytanie: Powinniśmy świetować po polsku czy po niemiecku? Z jedenej strony czujemy w tych dniach szczególną potrzebę świętowania po polsku, bo przecież się wychowaliśmy się w Polsce i piętnaście lat tak świętowaliśmy. 
Z drugiej strony żyjemy w Niemczech już od prawie siedmiu lat i jest to naturlną rzeczą, że przystosowaliśmy się automatycznie, poszczególne świeta obchodzić jak Niemcy, bo tutaj mieszkamy i prawie wszystko dookoła jest niemieckie.

Dzisiaj postanowiliśmy wraz z moim bratem, że przygotujemy śniadanie-niespodzainkowo-łóżkowe:) dla naszych rodziców i świetujemy dzisiaj po porostu  "Dzień Rodziców". Bo tak naprawdę nie liczy się w jaki dzień  będziemy Dzień Matki i Ojca obchodzić-najważniejsze jest, że poprostu o naszych rodzicach pamiętamy.



Garam Masala {The Magic Spice}

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Einige von euch haben uns geschrieben, dass ihr gerne indisch kocht/esst, aber noch nicht so viel Erfahrung in dem Bereich habt bzw. nicht wisst wo ihr viele der Zutaten aus den Rezepten herbekommt. Also wenn ihre euch schon einmal ein wenig mit indischem Kochen beschäftigt habt, dann habt ihr bestimmt schon oft von der Gewürzmischung "Garam Masala" gelesen. Man könnte sogar sagen, es ist das Herz der meisten indischen Gerichte. Jedoch unterscheidet sich jedes Garam Masala je nach Region - eigentlich ist es sogar schon in jedem indischen/bengalischen/pakistanischen Haushalt anders hergestellt worden, da jeder seine eigenen Vorlieben hat und es dann dementsprechend abwandelt.

Das könnt ihr euch ganz einfach selber herstellen, dadurch ist es viel günstiger und außerdem wisst ihr dann auch zu 100% was drin ist. Weitere Vorteile von frischem Garam Masala sind aber auch, dass das gekaufte Gewürz sehr schnell sein Aroma verliert, da die Herstellung ja logischerweise schon länger zurück liegt. Wenn man also einen kleinen Vorrat der einzelnen Gewürze Zuhause hat, wäre es am besten, wenn man sich regelmäßig eine kleine Portion selber macht, statt diese fertig zu kaufen.
Luftdicht, in einem Glas aufbewahrt, hält es sich bis zu 3 Monate.


Auf dem linken Foto seht ihr fast alle Bestandteile die das Garam Masala ergeben. Es gibt viele unterschiedliche Masalas je nach Region. Die traditionelle Mischung besteht zwar aus Zimt, gerösteten Kreuzkümmel, Kümmel, Gewürznelken, Muskat und grünen Kardamomsamen. Ich habe außerdem noch Pfeffer und Lorbeerblätter hinzugefügt, bin sonst aber bei der traditionellen, meist verbreitetsten Mischung geblieben. Leider habe ich nicht daran gedacht, direkt all benötigten Gewürze auf einem Foto zu fotografieren. Also aufgepasst - ihr braucht: 

8 Kardamom-Kapseln 
2 Lorbeerblätter
1 TL Schwarzer Pfeffer
2 TL Kreuzkümmel
2 TL Koriandersamen
5 cm Zimtstange
1 TL Nelke

Natürlich könnt ihr auch weniger/mehr von den einzelnen Bestandteilen nehmen, je nachdem wie viel ihr am Ende haben wollt. Aber das Verhältnis sollte möglichst schon eingehalten werden. Außerdem rate ich euch die Gewürze vor dem mahlen kurz in einer heißen Pfanne anzurösten, damit sie nachher mehr Aroma haben. Aber wirklich nur ganz kurz - sonst verbrennen sie ganz schnell und ihr könnt von vorne anfangen... Dann müsst ihr aus den Kardamomkapseln die Kardamomkörner schälen - die Kapseln benötigt ihr dann nicht mehr. Danach gebt ihr dann die Gewürze die ihr angeröstet habt in eine elektrische Mühle oder in einen Mörser (= viel aufwendiger!) und lasst es so lange durchlaufen bis die Mischung möglichst fein ist.



Das Garam Masala welches ihr hier seht, wurde bereits in der elektrischen Mühle gemahlen, jedoch sollte es so lange gemahlen werden, bis es möglichst feines Pulver wird. Ich hatte leider nicht genügend Zeit das Gewürz noch länger zu mahlen, werde es aber die Tage fortführen. 

Ihr könnt euch schon für ca. 20 Euro eine elektrische Mühle kaufen z.B. von der Marke Severin, jedoch solltet ihr diese Mühle auf keinen Fall zum Kaffeebohnen mahlen verwenden, wenn ihr sie auch noch für Gewürze nehmen wollt. Denn egal wie sauber ihr sie macht, wenn ihr erst Kaffee gemahlen habt, dann wird euer Garam Masala den Geschmack des Kaffees aufnehmen.





Das multikulturelle Dinner

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Letzten Sonntag haben wir unser geplantes Dinner endlich umsetzten können.

Wir drei - Arbeitskolleginnen und gleichzeitig auch gute Freundinnen, kommen aus drei unterschiedlichen Kulturkreisen.Vertreten sind die Länder Polen, Deutschland und Türkei. Des öfteren unterhalten wir uns darüber was für Gemeinsamkeiten und Unterschiede es da gibt.
Zum Beispiel fällt das auch in der Mittagspause bei der Arbeit auf - wir haben schon öfter das mitgebrachte Mittagessen des anderen begutachtet und dann gemerkt, dass man das selber ja so noch nie gegessen hat.
Auch in anderen Bereichen, ist es wirklich immer sehr  interessant auf diese Weise jedesmal ein bisschen mehr über das andere Land und die dort üblichen Gewohnheiten, zu reden.

Aus diesem Grund und auch um uns noch besser kennen zu lernen, haben wir uns schon vor ein paar Monaten dieses Dinner überlegt. Die Idee dahinter ist, dass man sich ein Menü auf 3 Personen aufteilt, jeder bereitet einen anderen Gang zu. Wir haben uns vorher überlegt wie die Verteilung am unkompliziertesten wäre. Dabei haben wir vor allem drauf geachtet, dass die Fahrten nicht zu lang werden.

Es wird also bei einer Person der 1. Gang gegessen, da muss man dann schon ein wenig auf die Uhrzeit achten, denn man verquatscht sich ja schon schnell mal und merkt dann gar nicht wie die Zeit voran schreitet.
Wir haben uns vorgenommen nach spätestens 1,5 Std. zur nächsten Person zu fahren, damit sich der Abend nicht zu sehr in die Länge zieht und man schließlich entweder verhungert ist oder keinen Hunger mehr hat. Nachdem man bei der 2. Person Zuhause angekommen ist, kommt nun also das  Hauptgericht, welches auf jeden Fall vorbereitet werden muss, da man nicht all zu viel Zeit hat. Nachdem das Essen nochmal kurz warm gemacht wurde, isst man also in aller Ruhe und unterhält sich. Da vergeht die nächste Stunde wirklich schnell. Danach fährt man dann zur 3. Person, die das Dessert vorbereitet hat und lässt den Abend schließlich dort ausklingen.

Natürlich kann man das ganze auch mit mehr als 3 Personen machen und den Abend dann ein wenig variieren oder einfach 3 Personen festlegen die das Essen für alle anderen kochen. Aber wir dachten uns, das  uns diese Version am meisten Spaß machen würde :) 

Im folgenden wird jeder von uns Dreien ein bisschen von dem Abend erzählen.


Vorspeise: Türkischer Vorspeisenteller (Kısır, Böğrek, Patlıcan Ezmesi)
Der Abend begann um 17 Uhr bei mir Zuhause.
Das Essen habe ich an dem Tag und am Abend vorher vorbereitet. Auch meine Überlegungen darüber was ich den anderen anbieten könnte, dauerten nicht lange. In der Türkei gibt es nämlich sehr viele verschiedene Vorspeisen. Die einzige Sorge hatte ich mit der Menge, ich wusste nicht ob ich zu viel oder zu wenig auf die Teller getan habe, da es ja noch zwei andere Gänge geben sollte. Ich hätte am liebsten noch viel mehr gemacht damit Kristina und Roza möglichst viele türkische Vorspeisen kennen lernen können. Obwohl Ròża hat im Dezember in Istanbul schon sehr viel probieren können. Also  für Kristina war das Essen wohl schon eher neu.

Wie ihr vor ein paar Tagen schon sehen konntet, habe ich mein Zimmer in letzter Zeit stark verändert. Das ganze Zimmer hat sich stark verändert (leider habe ich keine Vorher-Nachher Fotos) und die beiden Mädels kannten das fertige Werk noch nicht. Kristina war vorher sogar noch gar nicht bei mir Zuhause. Da ich aber immer wieder davon erzählt habe, was ich grad verändert habe in meinem Zimmer und was ich mir so dazu gekauft habe, waren sie natürlich neugierig was ich daraus gemacht habe. Auch ich wollte schon längst einmal beide zu mir nach Hause einladen. Das hat sich also perfekt angeboten und ich war wirklich froh, dass wir mal Zeit dafür gefunden haben. Durch die gute Vorbereitung hat alles auch sehr gut geklappt ohne das wir von unserem Zeitplan abgekommen sind.

Besonders witzig fand ich aber die Bus- bzw. Autofahren zwischendurch. Auch da hatten wir sehr viel Spaß! Am Ende waren wir wirklich sehr satt, aber was wir nicht gedacht hätten, ist das wir noch weiter essen konnten (obwohl nach 20 Minuten das Sättegefühl eintritt) und auch die Fahrten haben alles andere als ein Problem dargestellt!



Hauptspeise: Hähnchenrouladen mit Pflaumen und Zwiebeln Kurczak ze śliwkami

Ich habe schon vormittags mit dem Kochen angefangen um beim Tageslicht alles noch fotografieren zu können, denn der Hauptgang war erst kurz vor 19 Uhr bei mir zu Hause geplant. Ich habe lange und gemeinsam mit meinen Eltern überlegt was ich kochen soll, weil Denise manches aus der polnischen Küche schon probieren konnte und ich wollte, dass sie mal genauso wie Kristina überrascht wird. Ich habe mich letztendlich für Hähnchenrouladen mit Pflaumen und Zwiebeln serviert mit Reis und einem Salat aus Weißkohl, Äpfeln und Rosinen entschieden. Ich habe alles soweit vorbereitet nur der Reis sollte später gekocht werden. Damit wir nicht allzu lange warten, habe ich mit meiner Mama vereinbart, dass sie den Reis kocht, wenn wir bei Denise Zuhause losfahren. Als wir bei mir zu Hause angekommen sind, musste ich nur noch alles warm machen und auf den Tellern servieren.

Mir hat es an diesem Tag besonders gut gefallen, dass wir nicht nur viel und lecker gegessen haben, sondern auch ziemlich unterwegs waren - als aller erstes bin ich Kristina abholen gefahren und dann sind wir gemeinsam zu Denise, um halb sieben ging es zurück zu mir nach Hause und um kurz nach acht haben wir den Zug genommen um bei Kristina mit dem Nachtisch den Tag ausklingeln zu lassen. Dadurch erschien mir der Sonntagabend viel länger als sonst.

Ich freue mich schon auf das nächste multikulturelle Dinner:)


Nachspeise: Baiser - Himbeer - Sahne

Als ich überlegt habe was ein typisch deutsches Dessert sein könnte, fiel mir zu Beginn Rote Grüte und Götterspeise ein. Aber ich wollte lieber etwas "ausgefalleneres" zubereiten, etwas, das noch nicht jeder kennt. Meine Mutter macht diese Nachspeise oft und jeder, der sie isst, liebt sie!

Trotz, dass sie so gut schmeckt ist die Zubereitung kinderleicht. Alles was man dafür braucht sind Himbeeren oder Waldbeeren, Sahne und Baiser. Die Beeren kann man tiefgefroren oder auch frisch kaufen, wobei ich die gefrorene Variante leckerer finde, weil der Baiser dann ein bisschen den Saft der Früchte zieht und noch fruchtiger schmeckt. Deswegen sollte der Nachtisch ungefähr zwei bis drei Stunden vor dem Servieren zubereitet werden, damit die Beeren bis dahin schon aufgetaut sind.

Einige Schwierigkeiten hat mir der Baiser bereitet. Ich wusste, dass es Baiser in manchen Bäckereien zu kaufen gibt, allerdings hatte ich in den ersten Bäckereien kein Glück. Eine andere Möglichkeit Baiser zu kaufen ist die Süßwarenabteilung, wobei man auch dort Glück haben muss. In einer Bäckerei habe ich ihn dann doch noch gefunden - ich war wirklich erleichtert, da er ja ein wichtiger Bestandteil meines Desserts war. Aber wenn wirklich nichts zu finden ist, gibt es immer noch einen Plan B: Man kann Baiser natürlich auch selbst herstellen, dafür muss man ein bisschen Zeit mitbringen. Allerdings ist seine Zubereitung sehr leicht. Man benötigt dafür nur Eier und Puderzucker. Das Eiweiß muss steif geschlagen werden, dann wird nach und nach Puderzucker hinzugefügt. Die Masse kann in einem Spritzbeutel auf ein Blech gegeben werden und benötigt dann einige Stunden bis der Baiser fest wird.

Dann kann es mit der Zubereitung losgehen: Der Baiser wird in einen Gefrierbeutel gegeben, verschlossen und klein gehakt (z.B. mit einem Hammer). Dann wird er in ein Dessertschälchen gegeben. Die Beeren kommen auf den Baiser drauf, sodass sie die nächste Schicht bilden. Dann muss die Sahne steif geschlagen werden, eventuell noch ein Päckchen Vanillezucker hinzugeben, um die Sahne zu versüßen. Nun wird dem Dessert das "Sahnehäubchen" verlieren, in dem die Sahne auf die Himbeeren gestrichen werden, bis die Beeren nicht mehr zu sehen sind.
..und fertig ist das Dessert! Das Ganze könnt ihr noch verschönern indem ihr zum Beispiel aus Kakao ein Herzchen auf die Sahne streut (dafür habe ich mir eine Schablone gebastelt). Das Auge ist ja schließlich mit :-)

Bald wollen wir das nochmal wiederholen und die Reihenfolge neu verteilen. Darauf freuen wir uns schon :)

Viele liebe Grüße
Denim, Rouge und Kristina

How to cook bengali food { #2 }

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Heute zeige ich euch zum zweiten Mal, eine kleine Lektion im bengalischen Kochen. Was ich schon öfter gegessen habe, sehr lecker ist und trotzdem nicht all zu schwer zuzubereiten, ist Tandoori Chicken. Leider findet man in Rezepten dafür oft die Gewürzmischung "Tandoori Masala" und weiß nicht woraus diese besteht. Daher zeige ich euch mal, wie wir die Marinade zubereitet haben - Schritt für Schritt.


1. Ingwer (püriert) 2. Chillipulver 3. Kümmel 4. Koriander 5. Kurkuma 6. Salz
7. Zitronensaft 8. Sonnenblumenöl 9. Joghurt 10. Minze 11. Alles vermischen  

***

Wie ihr in dem oberen Bild sehen könnt, ist die Marinade für Tandoori gar nicht so schwer! Am besten ist es wenn ihr die Marinade Abends schon vorbereitet und das Hähnchen reinlegt. Dann schmeckt das Fleisch am nächsten Tag gleich viel viel zarter und intensiver!

Mein Resultat ist eine kleine Mischung aus indisch und türkisch geworden. Ich hatte nämlich keinen Basmati-Reis mehr da. Also habe ich den Reis einfach auf türkische Art gemacht - mit kleinen Nüdelchen (die hellbraunen Teile im Reis).
Und ob man in Indien Naturjoghurt zum Essen isst, weiß ich auch nicht. In der Türkei ist das aber durchaus gängig und ich liebe Joghurt zu fast jedem Essen! Am besten ist der Türkische Joghurt mit 10% Fett :)




Als nächstes werde ich euch zeigen, wie man sich die Gewürzmischung Garam Masala selber machen kann.
Wer öfter mal indisch/bengalisch kocht, wird diese Mischung auf jeden Fall schon kennen. Bevor ich wusste woraus die Mischung besteht, habe ich mir auch bei Aldi in der Asia-Woche eine fertige Mischung gekauft, aber jetzt muss ich nicht mehr auf die nächste Asia-Woche warten, wenn das Gewürz leer ist, sondern mische es mir einfach selber :)


How to cook bengali food { #1 }

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Am Freitag kam ich zu der Ehre eine kleine Lektion ins bengalische Kochen zu erlangen. Für alle die gerne würziges, scharfes Essen mögen, teile ich hier ein paar neu erlernte Rezepte mit euch. Und ich kann das alles nur empfehlen!
Die außergewöhnlicheren Zutaten müsstet ihr alle in einem Asia Shop ohne Probleme finden können.

Beilage: Kartoffelbällchen und Eibällchen

* * *
Gemüsepfanne und Riesengarnelen

Aloo Gobi // Gemüsepfanne - Für 4 Personen

Ihr braucht:
* 1 Esslöffel Ingwer-Knoblauchpaste
(Frischen Ingwer und 4-5 Knoblauchzehen dafür pürieren)
* Die Gewürze die ihr oben auf dem Foto seht (von allem je ein TL),
* 1 TL Curry, Salz/Zucker, Ghee
* 1 kleiner Blumenkohl
* 2 große Kartoffeln
* 300 g Erbsen
* Frischer Koriander
* 1 Tomate
* 1 Zwiebel

& so geht's:
Zunächst müsst ihr den Blumenkohl und die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden, dann in Ghee/Butterschmalz kurz anbraten und dann aus der Pfanne nehmen. Daraufhin wieder etwas Ghee in die Pfanne geben und den Kreuzkümmel dann darüber streuen. Nach 2-3 Minuten dann die Zwiebeln dazu geben, bis sie leicht bräunlich sind. Jetzt kommt die Ingwer-Knoblauchpaste dazu und wird unter rühren mitgekocht. Zwischendurch alle restlichen Gewürze hinzufügen und danach kommen dann die Tomaten. Jetzt alles 3-4 Minuten kochen lassen. Zum Schluss kommen dann erneut der Blumenkohl und die Kartoffeln hinzu und danach dann die Erbsen und der Koriander! Mit Salz und Zucker abschmecken, alles etwas vermengen und fertig! :)


Chingri Macher // Bengali Shrimp Curry
Das was hier so einfach nach einer Garnele aussieht, wurde natürlich viel komplizierter zubereitet, als einfach in die Pfanne geschmissen. Dazu gibt es ein Curry Rezept, wo allein schon die Soße so gut schmeckt, dass danach eigentlich nicht mehr die Garnelen das beste daran sind.


Ihr braucht:
* 8-10 Blacktiger/Gambas (mit Salz und Kurkuma einreiben)
* Und schon wieder Ingwer-Knoblauchpaste (4-5 Zehen Knoblauch und ebenso viel Ingwer)
* 1 TL Kashmiri Chillipulver (für die rote Farbe) - optional normales Chillipulver
* 1 TL Garam Masala (Gewürzmischung)
* 1 Tasse Kokosraspeln/Kokosfleisch
* 1/2 Dose Kokosmilch
* 1 indisches Lorbeerblatt
* 1 getrocknete rote Chilli
* 4 grüne Chillies
* 1 Zwiebel
* 1 1/2 TL  Kurkuma
*  1 Tomate
* 1 Stk. Butter
* 2 EL Senföl
* Salz und Zucker

& so geht's:
Zuerst muss erneut die Ingwer-Knoblauchpaste gemacht werden. Beim Pürieren könnt ihr zwei von den grünen Chillies direkt dazu geben. Die bereits "marinierten" Gambas in dem Senföl scharf anbraten, bis sie eine schöne orangene Farbe erhalten, dann aus der Pfanne holen. In der Pfanne wird jetzt nämlich noch separat die Soße zubereitet - dafür das Lorbeerblatt und die rote Chilli auch in Senföl anbraten. Dann die Zwiebel anbraten.Ingwer-Knoblauch-Chilli Paste zu den, mittlerweile schön braun angebratenen Zwiebeln geben, Kurkuma, Chilli und Kokosraspeln dazugeben und ein paar Minuten anbraten. Jetzt die Tomate in Scheiben dazu geben und mit etwas Wasser ablöschen und kurz köcheln lassen. Nun Kokosmilch hinzugeben, mit Salz und Zucker abschmecken und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Gambas und 2 halbierte Chillies in die Sauce legen und ebenfalls 5 Minuten - aber bei offenem Deckel köcheln lassen, damit die Sauce einreduziert und die Gambas gar werden! Zuletzt das Garam Masala kurz in etwas Öl separat braten und dann Butter und Garam Masala in das Gericht geben, umrühren und fertig :)
Zusammen mit dem Gemüse, den Kartoffel- und Eibällchen neben leckerem Basmati-Reis servieren. 


Solltet ihr noch Fragen zu den Rezepten haben, dann könnt ihr diese wie immer, gerne in den Kommentaren stellen und werdet dann so schnell wie möglich professionelle Hilfe erhalten (von meinem "Kochlehrer") :)

* Es werden noch Kochlektionen zu bengalischem Essen folgen, was schon geplant ist:
 Wie man Tandoori Chicken zubereitet und woraus Garam Masala besteht... *

Chistmas in Poland

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Da wir über Weihnachten in Istanbul sind, mussten wir uns im Vorfeld überlegen, wie wir es schaffen, dass Weihnachten für uns nicht komplett ausfällt. Das gemeinsame Weihnachtsessen haben wir also einfach vorgezogen - auf den dritten Advent.

Meine Mama hat direkt vorgeschlagen, dass wir bei uns zu Hause essen und polnisch kochen. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich warte jedes Jahr auf das besondere Essen an Heiligabend und bin meiner Mama dankbar, dass ich dieses Jahr trotz der Reise, zu dem Genuss kommen konnte.



Obwohl wir schon seit mehr als sechs Jahren in Deutschland leben, feiern wir Weihnachten immer noch "auf polnisch" und ich kann mir es nicht anders vorstellen. Ich liebe unsere Traditionen!! Diese konnten Denise und ihre Familie heute auch ein wenig kennen lernen.

An Heiligabend kochen wir immer den ganzen Tag zusammen bis der erste Stern auf dem Himmel erscheint.
Dann versammelt sich die ganze Familie am Tisch um die Weihnachtsevangelien zu lesen und gemeinsam zu beten. Als nächstes folgt eines der schönsten Rituale: Die Teilung einer geweihten Oblate - diese haben wir in den letzten Jahren von unserer Oma aus Polen geschickt bekommen (ansonsten kriegt man sie in der Kirche). Die Oblate ist ein Zeichen der Versöhnung, der Liebe und des Friedens. Jeder bricht sich ein Stückchen der Oblate ab und teilt es mit allen Anwesenden. Für mich ist das der aller schönste Moment an Heiligabend! Man wünscht sich alles Gute und entschuldigt sich ggf. sogar. Es ist also ein sehr persönlicher und emotionaler Vorgang - da fließen bei dem einen oder anderen dann sogar die Tränen.
Die Oblate wird nicht nur unter uns Menschen geteilt, auch alle im Haus lebenden Tiere bekommen ein Stück, denn wir glauben, dass sie in dieser Nacht mit uns sprechen können.



In Polen werden an Heiligabend zwölf verschiedene Gerichte serviert, da Christi zwölf Apostel hatte. Wir essen jedoch bis Mitternacht kein Fleisch. Auf unserem Tisch findet man daher viel Fisch, wie z.B. Hering oder Karpfen und Gerichte aus Pilzen. Am liebsten esse ich Pierogi (das unten rechts abgebildete Foto). Pierogi sind mit Pilzen und Weißkraut gefüllte Teigtaschen.
Es ist wichtig, dass man von jedem Gericht etwas probiert - das bringt der Familie im nächsten Jahr mehr Wohlstand!


Wir waren heute acht Personen auf dem Tisch standen jedoch neun Teller. Der neunte Teller ist für Obdachlose oder Einsame. Würden sie an diesem Abend bei uns klingen, wären die herzlich willkommen.

Nach dem Essen werden Weihnachtslieder gesungen bis sich die ganze Familie dann neben dem Tannen-baum versammelt um Geschenke auszupacken.

Heute wurden die ersten Geschenke ausgepackt und es war so schön den fröhlichen und strahlenden Gesichtern zuzuschauen. Es wurde erzählt, gelacht und genossen.

Und es gibt ein gemeinsames Foto von unseren Brüdern :)