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Los Colores de Chile

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Wenn ihr den letzten Eintrag gelesen habt, dann wisst ihr bereits, dass ich mich derzeit in Chiles Hauptstadt Santiago aufhalte. Und natuerlich moechte ich euch auch erzaehlen wie es mir hier gefaellt. Da ich seit fast 10 Wochen hier bin, habe ich mir natuerlich auch schon ein ganz gutes Bild von der Stadt machen koennen. Und andere Staedte Chiles habe ich auch schon erkunden koennen, aber dazu in spaeteren Eintraegen mehr...



Als ich heute auf mein Handy geguckt habe und gesehen habe, dass da "1. September" steht, war ich ploetzlich ganz erschrocken wie schnell die Zeit vergangen ist. Es war mir zwar die ganze Zeit schon klar, aber heute wurde es mir erst so richtig bewusst und das hat mich ein wenig traurig gemacht. Es gibt natuerlich manches das ich Zuhause vermisse - besonders meine Mama, meine Brueder und die engsten Freunde oder auch ein paar nebensaechliche Kleinigkeiten. Aber trotzdem wuerde ich derzeit gerne noch laenger hier bleiben. Es fuehlt sich so an, als muesste ich gehen, wenn es jetzt grad am schoensten ist und ich mich in gewisser Weise schon eingelebt habe. Mir ist bewusst, dass ich den letzten Monat geniessen sollte und jeder Tag kostbar ist und das sage ich mir auch immer wieder, doch in der Praxis ist es dann doch etwas schwerer, diese Vorsaetze umzusetzen.





Wie ich vor allem vor meiner Abreise gemerkt habe, gab es in meinem Bekanntenkreis viele, mit denen ich gesprochen habe, die mit dem Reiseziel "Chile" nicht viel anfangen konnten. Zum Beispiel denken die meisten, dass es hier das ganze Jahr ueber warm ist, man im Pazifik schwimmen gehen kann oder eben, dass alles super guenstig ist. Doch all das stimmt so nicht so ganz. Ich muss aber zugeben, dass obwohl ich vor meiner Reise, schon ein paar Dinge ueber Chile wusste und mich vorher auch ueber das Land informiert habe, es hier dann so war, dass ich gemerkt habe, wie wenig in Deutschland ueber Chile berichtet wird und man einiges dann doch nicht weiss. Leider sind es dann meistens eher negative Nachrichten die um die Welt gehen und sich dann auch in Deutschland rumsprechen, wie zum Beispiel grosse Waldbraende im Sommer, Mienenungluecke oder regelmaessige, ausschreitende Demonstrationen. Dabei koennte man so viel mehr Positives berichten und wuerde wohl kaum zu einem Ende kommen. - Ich sehe es auch schon kommen, dass ich noch lange von Chile schwaermen werde, wenn ich wieder Zuhause bin.



Dadurch, dass hier momentan Winter ist bzw. mittlerweile ja schon Fruehling, waren einige Freunde aus Deutschland wohl eher abgeschreckt davon, mich in den Sommerferien hier besuchen zu kommen. Es ist naemlich ganz und gar nicht so, dass man hier momentan Strandurlaub erwarten kann. Dafuer sollte man in den Monaten Juni-September dann ruhig in der Naehe bleiben und z.B. nach Suedeuropa fahren.

In Chile ist es aber auch das ganze Jahr ueber eher kalt im Pazifik schwimmen zu gehen - das wusste ich vorher auch nicht. Denn durch die Meeresstroemung - den "Humboldtstrom", der von der Antarktis parallel zu den Anden nach Norden fliesst, ist das Wasser fast das ganze Jahr ueber kuehl. Aber mir macht es ehrlich gesagt nichts aus, wenn ich grad keinen Strandurlaub haben kann. Denn das Land hat ganz viele andere spannende Dinge zu entdecken und ist so facettenreich, dass man das wirklich nicht braucht. Ich unternehme sowieso viel lieber Unterschiedliches und bin gerne unterwegs, statt die meiste Zeit in der Sonne zu liegen.



Also neben der Vielseitigkeit, kann ich mit Sicherheit noch die Chilenen erwaehnen, die dazu beitragen, dass ich den Aufenthalt hier so geniessen kann. Obwohl es heisst, dass die Menschen hier in der Hauptstadt nicht so herzlich sind, wie zum Beispiel die Sued-Chilenen, habe ich bisher fast nur positive Begegnungen gemacht. Zum Beispiel ist es ehrlich gesagt schon sehr, sehr nuetzlich wenn man als Tourist zumindest ein kleines bisschen Spanisch spricht um sich hier verstaendigen zu koennen (es spricht kaum jemand Englisch), doch wenn dies nicht der Fall ist, dann ist das ueberhaupt kein Drama, denn alle die ich bisher getroffen haben, sind sehr zuvorkommend und hilfsbereit gewesen einem trotz der Sprachbarriere weiterzuhelfen.

Bevor ich wieder zurueck in Deutschland bin, werdet ihr mit Sicherheit noch einmal von mir aus Suedamerika hoeren - denn in den naechsten Wochen geht es fuer mich auch noch in die Nachbarlaender. Ich bin sehr gespannt!

Wawel {Cracow}

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Als wir anfangs des Monats im Krakau waren, besuchten wir den Wawel.  Diese ehemalige königliche Residenz darf man nicht verpassen. Zusammen mit mit der Krakauer Altstadt ist sie Welkulturerbe der UNESCO.
Leider hatten wir zu wenig Zeit um sich diese beeindruckende Burganlage genauer anzuschauen. Heute möchte ich Euch ein paar Fotos zeigen, die wir von außen machen konnten. Und hier könnt Ihr euch die gesamte Anlage aus der Luft angucken.


Die Burg liegt auf einem Kalksteinhügel über die Weichsel.  Diese erreicht Ihr sehr schnell, wenn Ihr in der Altstadt seid. Sie liegt nämlich am südlichen Rand des Stadtzentrums. 
Über 500 Jahre regierten die polnische Könige von Wawel aus Polen, denn bis 1596 war Krakau die Hauptstadt von Polen. Nachdem Ende des 16. Jahrhunderts Warschau  Hauptstadt wurde, fanden in der Wawelkathedrale die Krönungs-und Bestattungszermonien immer noch statt. Neben 41 Königen wurden auf dem Wawel auch zahlreiche polnische Dichter und Politiker beigesetzt. 



Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, findet man auf dem Wawel Bauwerke, die verschiedene Stillepochen repräsentieren: Romanik, Gotik, Renaissance sowie Barock. Ich war echt überwältigt als wir diese riesen große Anlage betreten haben. Da haben wir uns gegensittig mit Denise gefragt, wie das damals möglich war ohne heutige Technik alles so wunderschön zu erbauen. In solchen Situationen staune ich immer sehr lange und kann das einfach nicht fassen!
Solltet Ihr in nächster Zeit nach Krakau fliegen wollen, plant Euch wenigsten zwei Tage für Wawel ein. Wir hatten leider, wie ich schon vorhin erwähnte, nicht so viel Zeit dafür, da wir möglichst viel in Krkau sehen wollten. 

Am Wawel könnt Ihr euch Folgendes anschauen:
Im Schloss: Represäntationsgemächer, Private Königsgemächer, Schatzkammer, Waffenkammer, Ausstelung Kunst des Osten.
In der Kathedrale:  Königsgräber, Sigismundglöcke, Kathedralmuseum, Verschollener Wawel in der Marienrotunde, Drachengrotte.


Ich weiß  jetzt schon, dass ich bald noch mal nach Krakau möchte, um all das zu sehen was ich bei diesem kurzen Trip nicht geschafft habe. Ich möchte unbedingt mir das berühmte Gemälde ''Lady with Ermine'' von Leonardo da Vinci ansehen, das sich seit dem zweiten Weltkrieg in Polen befindet.
In den letzten Jahren hat die berühmte Dame ein wenig gereist: Budapest. Madrid, Berlin und London. In den nächsten zehn Jahren bleibt sie erst mal auf dem Wawel:)

Außerdem möchte ich ein Bild mit dem Wawel-Drachen (pol. Smok Wawelski).Bei der Kathedrale befindet sich die Statue vom Smok Wawelski-man kann sich ebenfalls seine Hölle anschauen.Dazu gibt es natürlich eine Geschichte, die jedes Kind in Polen kennt. Hier eine kurze Zusammenfassung:


Laut Legende lebte der Drache um die Zeit der Herrschaft des Kraks, der die Stadt gründete. Der böse Drache tötete die Bürger, zerstörte das Land und stecke deren Häuser in Brand. Man konnte ihn besänftigen, wenn er junge Mädchen zu fressen bekam. Der König versuchte alles, jedoch alle seine tapfen Ritter wurden durch den feurigen Atem getötet. In seiner Verzweiflung bot der König, demjenigen, der den Drachen besiegen konnte, die Hand seiner Tochter an. Eines Tages meldete sich ein junger Schusterlehrling Namens Dratewka für die Aufgabe. Er nahm ein totes Lahm und füllte es mit Schwefel und ließ es vor Drachenhöhle liegen. Der Drache fraß es und bakam kurz darauf einen gewaltigen Durst-er versuchte den mit Wasser aus der Weichsel zu löschen. Er trank so lange, bis er platze. Dratweka und die königliche Tochter konnten seitdem ein glückliches Leben leben.  





Lovely polish Apartment

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Unsere Unterkunft in Krakau war wirklich ein Glückstreffer. Róża hat vorher für uns nach Appartements recherchiert und ist da auf diese Wohnung gestoßen. Nachdem wir uns dann gemeinsam die Fotos angeguckt haben, waren wir uns direkt einig - da werden wir uns wohl fühlen!

Aber als wir dann am Mittwoch Abend dort angekommen sind, hat es unsere Erwartungen noch übertroffen. Wir waren wirklich begeistert von der wunderschönen Einrichtung, mit so viel Liebe zum Detail.
Später haben wir erfahren, dass die Besitzer in England wohnen und ihre Wohnung in ihrer Heimat an Touristen vermieten, so lange sie nicht selber dort sind. Ich finde da haben sie sich mit dieser Einrichtung aber auch ein Stückchen England nach Polen geholt.



Nach der Ankunft waren wir zwar müde, wollten aber unsere schöne Wohnung auch nicht verlassen, also haben wir uns etwas liefern lassen und dort gegessen. Wir hatten aber nicht nur einen riesen Hunger, so dass wir schweigend gegessen haben, sondern haben uns gegenseitig auch gar nicht richtig beachtet - das hatte aber auch einen guten Grund: Wir haben uns im Wohnzimmer umgeguckt, um jedes kleine Detail zu entdecken. Als wir gemerkt haben, wie konzentriert wir alle gleichzeitig die Wohnung betrachtet haben, statt uns auf das Essen zu konzentrieren, sind wir natürlich alle in Gelächter ausgebrochen - wir mussten über uns selber lachen :D

Ihr seht, wir haben des öfteren in unserer Wohnung gegessen - nicht nur zum Frühstück sondern  haben oft auch Abends gemeinsam hier gekocht. Oder auch mal zum Kaffee und Kuchen, wenn wir Nachmittags eine Pause vom vielen Rumlaufen und Entdecken gebraucht haben. Wieso auch nicht, wenn man sich so wohl fühlt, dass ein Restaurant/Café, dass nur schwer toppen könnte.


Diese "süße" Katze war der Anblick den Róża jeden Morgen nach dem Aufstehen bewundern konnte.
PS.: Sie mag keine Katzen! ;)



Nach einem langen, anstrengenden Tag im KZ Auschwitz-Birkenau, waren wir wirklich durchgefroren und durchnässt, da es ununterbrochen in Strömen geregnet hat. Und nach all den schlimmen, unvorstellbaren Informationen die man dort erhalten hat, wussten wir unser Appartement am Abend noch mehr zu schätzen. Denn es ist wirklich nicht selbstverständlich ein warmes, schönes Zuhause zu haben. Das war uns nach der Besichtigung dieses Ortes der Trauer plötzlich noch mehr bewusst. Und es wird leider immer Menschen geben, die nicht das Glück haben ein Dach über dem Kopf zu haben. Also bitte schätzt euch glücklich und seid dankbar, dafür was ihr habt. Man sollte aufhören sich ständig über Kleinigkeiten zu beklagen, obwohl es einem im Großen und Ganzen doch eigentlich sehr gut geht. Leider sind wir Menschen trotzdem meistens unzufrieden...

Amstra Luxury Apartments
Chodkiewicza 9/1 - Kraków
booking@luxuryapartments.com.pl


Grand square {Cracow}

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Manche von Euch haben vielleicht mitbekommen, dass wir ein paar Tage weg waren. Die schöne Stadt, die wir diesmal bewundern konnten war Krakau (Kraków). Es waren nur vier Tage, die mir gereicht haben um sich in dieser wundervollen Stadt zu verlieben. Dieser Ausflug war mich für besonders, denn ich war nach vier Jahren wieder in meinem Heimatland und konnte ein Stückchen davon Denise zeigen. Es war unglaublich schön wieder in Polen zu sein und all das zu genießen, was ich so sehr in den letzten Jahren vermisst habe. Diese vier Tage kamen mir leider sehr kurz vor, sodass ich schon am vorletzten Tag total traurig war, weil ich wusste, dass der Tag der Abreise immer näher kommt.
Nichtsdestotrotz wollte ich Euch schöne Bilder mit ein paar interessanten Informationen zeigen, die beim sehr schönem sonnigen Wetter entstanden sind.

Krakau ist die zweit größte Stadt Polens, die zu den ältesten im Land gehört. Die Stadt liegt an der oberen Weichsel im südlichen Polen. Solltet Ihr Krakau besuchen, werdet Ihr merken, dass das Bild dieser Stadt durch eine Vielzahl von Bauwerken der Gotik, der Renaissance, des Barocks und darauf folgenden Epochen geprägt wird. Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht wissen-Krakau war ab 1038 bis 1569 die Hauptstadt Polens. Noch heute wird Krakau von vielen als heimliche Hauptstadt bezeichnet-das zeigt sich u.a. an der Bedeutung des Wawels ( diese wunderschöne Burg werde ich Euch bald in einem extra Post vorstellen). Dort wurden die meisten polnischen Könige und zahlreiche wichtige Persönlichkeiten Polens begraben.

 Hejnał Mariacki

Am unseren ersten Tag haben wir den ganzen Tag an dem riesen Marktplatz verbracht, der viel Schönes zu bieten hatte. Als aller erstes haben wir uns das Trompentenlied, das auch als Abgebrochene Trompetenlied genannt wird, (Przerwany Hejnał Mariacki) aus der Marienkirche angehört. Dieser wird jeden Tag zu jeder Stunde in vier Himmelsrichtungen gespielt. Wenn man auf dem Marktplatz steht und nach oben zum höheren Turm schaut, wird man den Mann und seine Trompete, die aus dem Fenster herausragt, erkennen können.

Im Mittelalter wurde das Trompetenlied zu Morgen- und Abenddämmerung gespielt um damit die Ankündigung der Öffnung und Schließung der Tore zu signalisieren. Eine der Legende besagt, dass der Trompeter von einem Pfeil beim Tatarenangriff getroffen worden sei und somit das Lied nicht zu Ende spielen konnte. Jetzt wird das Hejnał zum Ehren des Trompeters gespielt aber nur zu dem Ton, den er als letzten vor seinem Tod gespielt hat. Seit 1927 wird das Hejnał auch im Radio übertragen, sodass es jeder in Polen hören kann.

Sukiennice

Die Krakauer Tuchhallen (Sukiennice) befinden sich mitten auf dem Marktplatz und können nicht aufgrund deren Größe übersehen werden. Dieses Gebäudekomplex  ist einer der bedeutendsten Bespiele für Renaissance-Architektur im Mitteleuropa. Es hat jedoch Jahrhunderte gedauert bis es so aussah wie heute. Ursprünglich standen auf dem Markt nur Kramladen aus Holz, die von anderen Marktbuden umgeben waren. Erst im XIV Jahrhundert wurden die Tuchhallen durch  Karzimierz den Großen (Karzimierz III Wielki) in ein gotisches Gebäude umgewandelt. Leider stand das Gebäude im Jahr 1555 ganz in Flammen und wurde im darauf folgenden Jahr zum einem Renaissance-Hingucker verwandelt.
So wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, gibt es draußen eine ganze Menge von Cafés und Restaurants-hinten ebenfalls. Im Inneren findet Ihr ganz viele kleine Souvenirstande, die durch den Bernsteinschmuck dominiert werden. Dort haben wir Kleinigkeiten für unsere Familie und Freunde gekauft:)


 Pasowanie na ucznia

An diesem sonnigen Tag fand hinter den Tuchhallen die Einschulung (pasowanie na ucznia) von den Erstklässlern statt. Die Einschulung in Polen wird allgemein sehr festlich gefeiert, sodass die ganze Schule daran teilnehmen kann. So war es auch auf dem Krakauer Marktplatz-dort sammelten sich die Schüler und  um sie herum standen Delegationen aus den Schulen in schwarz-weißer Kleidung mit polnischer Fahne in der Hand, Mädchen in typisch traditioneller Volkskleidung und Männer die wie im Mittelalter lebende Adliger verkleidet waren.

Unglaublich schöne Feier, der ich sehr gerne zugeguckt habe.
Die beiden Mädchen, die Ihr auf dem oberem Foto sehen könnt, sind direkt mit strahlenden Augen aufgestanden, nachdem wir sie fragten, ob wir ein paar Fotos von dieser bunter Kleidung machen dürfen. Danke Euch! Dziękujemy! 



Uniwersytet Jagielloński
 
Das schöne Gebäude, das Ihr auf dem oberen Foto sehen könnt, ist die Jagiellonen Universität. Diese wurde 1364 vom Kasimir dem Großen unter den Namen Studium Generale gegründet und im 1400 vom Władysław II Jagiełło erneuert. Den heutigen Namen erhielt die Universität erst 1817 um die Beziehungen zu der königlichen Dynastie Jagiełło hervorzuheben. Jagiellonen Universität ist die älteste Universität in Polen und zweitälteste in Europa.























Little Big House

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If you plan to visit Thessaloniki soon, stay in Little Big House. You will be impressed by this cute and wonderful Hostel-it´s acutally the best Hostel we´ve ever been to. It feels like home and you will be sad to leave it.

Incredibly friendly and helpful staff, clean rooms, breakfast only for  two euros and the best frappé for free that you will be taught to serve on your first day. Moreover you can get to know people from all over the world and have a great time together.

AMAZING PLACE TO STAY!

Thank you so much for this great time we had in your Hostel. It was a really good experience to stay in Little Big House. Your idea "Home is where you are" is working pretty well. We have been missing Little Big House since August. Thank you guys!

We will  definitely be back soon!



Matka Canyon Skopje

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Unser Sommerurlaub ist jetzt zwar schon in weite Ferne geraten und der nächste Urlaub im Herbst ist auch schon gebucht, aber ein paar Fotos und Geschichten habt ihr noch nicht gehört. Unter anderem, haben wir euch noch nicht erzählt was wir in Mazedonien gemacht haben ;)


Wo?
Diesen Sommer haben wir nicht nur die wunderschöne Stadt Thessaloniki erkundet, sondern waren auch in Mazedonien - genauer gesagt in Skopje. Viele, denen wir das erzählten, wussten leider nicht einmal wo dieses Land liegt (hoffentlich habt ihr euch jetzt ein wenig informiert).  

Unser kleiner Ausflug war ziemlich spontan und wir sind sehr froh darüber, denn wir haben beide festgestellt, dass es noch etwas gedauert hätte bis wir eine Reise nach Mazedonien geplant hätten - es gibt zur Zeit auf unserer Liste noch ganz viele andere Länder, die wir sehen möchten.   

Solche spontanen Ausflüge können wir Euch nur weiter empfehlen. Wir waren begeistert - zuerst haben wir uns die Stadt angeschaut. Skopje ist das kulturelle Zentrum Mazedoniens. Hier befinden sich die landesweit größten Museen, Opern, Theaterhäuser und andere kulturelle Einrichtungen. Was uns ein wenig überrascht hat? Überall gab es riesige Denkmäler, die erst vor einigen Jahren errichtet wurden.

Die meiste Zeit haben wir jedoch auf einem Kayak am Matka Canyon verbracht - dies zählte zu den schönsten Momenten, die wir dort erleben konnten (dazu mehr unter dem Punkt "Was?").


Wie lange? 
Von Thessaloniki aus dauert es mit dem Bus ca. vier Stunden bis man in Skopje ankommt. Wir sind spät Nachmittags losgefahren und kamen Abends an. Nachdem wir unser Hostel besichtigt haben, sind wir in die Stadt essen gegangen. Am nächsten Tag sind wir zu dem Canyon gefahren und haben uns dort den Kayak ausgeliehen. Das war das erste mal für uns beide, dass wir Kajak  gefahren sind - aber wir haben das angeblich sehr gut hinbekommen (meinten zumindest die anderen).

An unserem letzten Abend waren wir essen und danach sind wir noch ein bisschen tanzen gegangen. Der nächste Tag war leider der Abreisetag. Auch wenn dieser Trip kurz war, hat es sich gelohnt dahin zu fahren. Denn auch in zwei Tagen kann man unglaublich viel erleben :)

Was?
Aufgrund der Nähe zur Hauptstadt Skopje (ca. eine halbe Stunde mit dem Bus), ist die Matka Schlucht ein sehr beliebtes Touristen- und Erholungsziel. Aber das ist wohl nicht der einzige Grund, denn es gibt hier natürlich auch einiges Sehenswertes zu bewundern. Zum einen sind es die schönen mittelalterlichen Klöster, wie z.B. das Kloster Hl. Nikola (Sveti Nikola), welches sich auf der Klippe oberhalb des Canyons befindet. Es stammt aus der Zeit der osmanischen Herrschaft in Mazedonien und wurde erstmals im 17 Jahrhundert erwähnt. Wann genau es erbaut wurde ist nicht bekannt. Und wenn man sich nicht für alte Baukunst begeistern kann, gibt es natürlich auch was für andere Interessensgruppen zu bieten.

Als Sportler kann man sich hier nämlich auch austoben - entweder man geht auf den Felsen wandern oder man klettert auf den Klippen und kann dabei die wirklich wunderschöne Landschaft bewundern. Wir haben uns für eine Kayakfahrt entschieden und haben es auf keinen Fall bereut. Man hat während der Fahrt auf dem Treska Fluss keine anderen Menschen gesehen. Man konnte nur das Plätschern der Paddeln vom Kayak hören und das laute Zischen der Zikaden. Wenn man auf der Fahrt kurz innegehalten hat um nur dem Zischen zu lauschen, konnte man so meiner Meinung nach am besten all die schönen Eindrücke aufnehmen. Es war wirklich ein wunderbares Gefühl, plötzlich mitten in so einer schönen Natur zu sein.

Auf der Rückfahrt haben wir dann ein kleines Päuschen gemacht und sind in eine der zahlreichen Tropfsteinhöhlen geklettert. Die kleinste davon hat eine Länge von ca. 20 Metern. Die vermutlich längste Unterwasserhöhle der Welt mit 230 Metern befindet sich auch hier - die haben wir aber leider nicht gefunden. Die Höhle stellte sich als perfekter Abkühlungsort dar, denn im Gegensatz zu den 40 Grad die draußen herrschten, war es hier angenehm kühl. Wobei es da drin auch ein wenig angsteinflößend war. Denn dadurch, dass es so dunkel war, konnte man nicht sehen wo die Fledermäuse sich aufhielten. Wir wussten nur, dass es sehr sehr viele sein mussten, denn die schrillen Rufe waren nicht zu überhören!

Nachdem wir dann schnell wieder aus der Höhle rausgegangen sind, wollten wir noch kurz in das klare Wasser springen, bevor wir die Kayakfahrt fortführten. Da haben wir dann erst gesehen, dass nicht die Höhle die Abkühlung war, sondern das kalte Bergwasser noch viel viel kälter war. Also wurde das Schwimmen nach einer kleinen Runde abgebrochen, weil wir uns dann sogar nach den warmen Sonnenstrahlen gesehnt haben :D Und achja: Man konnte in dem klaren Wasser auch immer wieder Schwärme von unterschiedlichen Fischen beobachten. Also auch für die Angler unter euch, ist der Matka Canyon mit dem Treska Fluss ein Reiseziel das sich lohnen würde.


Warum? 
Jetzt fragt ihr euch bestimmt woher wir denn von so einem schönen Ort in Mazedonien erfahren haben, wenn wir doch eigentlich in Thessaloniki/Griechenland waren ;) In unserem little big house - dem Hostel in dem wir gewohnt haben (von dem wir euch noch berichten werden), waren fast jede Nacht andere Gäste untergebracht. Denn die meisten von ihnen waren Bagpacker und somit immer auf Durchreise. So hatten wir das Glück, ganz viele unterschiedliche, interessante Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen - und das obwohl wir nicht rumgereist sind. Zumindest war es nicht geplant, die Stadt zu verlassen ;) - was wir für ein paar Tage dann ja doch noch getan haben. Und der Grund dafür war, dass wir von Leuten die wir im Hostel kennen gelernt haben, gefragt wurden ob wir nicht Lust hätten mit ihnen ins Nachbarland zu reisen und für ein paar Tage zu bleiben. Weil wir Vier uns auf Anhieb so gut verstanden haben, hatten wir natürlich sofort Lust darauf hinterher zu reisen um noch ein paar Tage Spaß miteinander zu haben. Und wir haben es nicht bereut - es hat sich gelohnt Mazedonien zu sehen. Wer weiß wann und ob es uns sonst nach Skopje gezogen hätte.
 



Wir hoffen, dass wir euch wenigstens einen kleinen Eindruck von der Schönheit des Matka Canyons vermitteln konnten und euer Interesse wecken konnten. Wenn es nicht so gefährlich für die Kamera gewesen wäre, vom Kayak aus Fotos zu machen, dann hätten wir noch viel schönere Aufnahmen für euch festhalten können. Aber auf Fotos kann man das wahrscheinlich eh nicht wiedergeben.

 Denim & Rouge